Es gibt Provider – und es gibt Provider: Joomla und das PHP-Tempverzeichnis

Written by Detlev Hagemann. Posted in Web-Publishing

Bei Updates und bei Installationen von Joomla kommt man nicht umhin, dass man mit Providern in Kontakt kommt:

  • Die einen sind hilfsbereit und freundlich, die anderen eher nicht.
  • Die einen haben eine gute Verwaltung der php-Umgebung, die anderen manchmal gar nicht.
  • Die einen sind 24 Stunden an 365 Tagen erreichbar, die anderen nur über Endlos-Warteschleifen (also fast nicht).

Bei 1und1 sollte man meist bei einer Joomla-Installation eine „selbstgeschriebene“ php.ini-Datei direkt in den Administrator-Ordner legen. Mit diesen 3 Code-Zeilen werden häufige Warnungen von Joomla bei 1und1 ausgeschaltet:
upload_tmp_dir = /tmp
upload_max_filesize = 10M
post_max_size = 10M

The Times They Are A-Changin’

Written by Detlev Hagemann. Posted in Agiles Publishing, Print-Publishing, Tablet Publishing, Web-Publishing

Ruhig war’s dieses Jahr in meinem Blog geworden. Die intensive Arbeit an unserem Buch „Agiles Publishing“ hat uns drei Schreiber – Georg Obermayr, Matthias Günther und mich – aus vielen Diskussionen unserer Branche herausgehalten.

Doch nun sind wir fast fertig. Alle Kapitel sind geschrieben, die letzten Seiten werden layoutet. Das Lektorat arbeitet die ersten Seiten durch, während unsere Beta-Leser mit den letzten Kapiteln „gefüttert“ werden. Einige Verhandlungen über Vertriebswege und über das Cover stehen noch an …

Um was geht’s in unserem Buch?

Kurzgefasst:

  • um Veränderungen im Publishing und Marketing
  • um erforderliche Schritte, damit Veränderungen zu positiven Entwicklungen werden
  • und um die Beweglichkeit (Agilität), Veränderungsschritte einleiten und durchführen zu können

Mehr als Web-Tabellen: TablePress

Written by Detlev Hagemann. Posted in Web-Publishing

tablepress-logo-2Ein einmaliger Besucher auf Ihrer Website ist nicht schlecht. Kunden oder Interessierte, die immer wieder auf Ihre Website kommen, das sollte natürlich das Ziel von verkaufenden Webseiten sein.

Aber welche Anreize gibt es für wiederkehrenden Besuch?

  • Sie bieten wechselnde Produkte günstig an
  • Sie bieten ständig neue nutzbringende Informationen (Text, Bild, Movie) aus Ihrer Branche an
  • Sie bieten Funktionalität auf Ihrer Webseite, die man häufig gebrauchen kann und nutzen möchte

Eine Woche „Agile Publishing“

Written by Detlev Hagemann. Posted in Apps, Print-Publishing, Tablet Publishing, Web-Publishing

Logo Agile PublishingVor einer Woche haben wir (Georg Obermayr, Matthias Günther und Detlev Hagemann) unser Kickstarter-Projekt Agile Publishing gestartet. Die Zeit der „geheimen“ Projektplanung war schon sehr spannend – die erste Woche in der Öffentlichkeit war noch viel spannender.

Intensive Diskussionen und überwiegend sehr konstruktive Kritik mit Medienschaffenden zeigen uns, dass das Thema, aber auch die Art der Finanzierung genau den Nerv unserer Branche trifft.

Das Karussell dreht sich schneller: Jeder wird zum iBook-Schreiber

Written by Detlev Hagemann. Posted in Digital-Publishing, Web-Publishing

Ob es der Verlags-Branche gefällt oder nicht – ob die ausgebildeten Setzer in den Arbeitskampf um die letzten verbliebenen Arbeitsplätze ziehen werden – ob, ob, ob …

Die Herstellung von iBooks ist mit dem kostenlosen Apple-Programm „iBooks Author“ in Schüler-, Lehrer- und Jedermanns-Hände gekommen!

Die Webseite ist momentan nur auf Englisch verfügbar – die App arbeitet unterm Lion (also auf dem Mac) schon deutschsprachig.
»» »» Apples iBooks Author

 

Das Karussell dreht sich schneller: Joomla 1.7 erschienen

Written by Detlev Hagemann. Posted in Digital-Publishing, Web-Publishing

Die Geschwindigkeit, mit der neue Versionen von Web-Software auf den Markt und ins Netzt gebracht werden, nimmt dramatisch zu. Ein Grund dafür ist für Aussenstehende paradox: Damit die OpenSource-Projekte immer professioneller betrieben werden oder werden können, müssen die Bedingungen schnell so geändert werden, dass Entwickler aus grossen Software-Häusern ihre Entwicklungen in kostenlose OpenSource-Projekte einbringen können. Um die Akzeptanz im professionellen Umfeld zu erhöhen, sind zuerst viele kleine Schritte nötig:

Releasezyklen

Seit 2010 gibt es deshalb zwei unterschiedliche Releasezyklen für Joomla!: einen kurzfristigen (Short Term Release) und einen langfristigen Releasezyklus (Long Term Release).

Nun wird alle sechs Monate eine neue Joomla!-Version veröffentlicht. Gestartet wurde mit Joomla! 1.6, dem ersten kurzfristigen Release, im Januar 2011.
Mit Joomla! 1.7 steht nun seit Juli 2011 das zweite kurzfristige Release zur Verfügung.

Nach zwei kurzfristigen Releasezyklen (1.6 und 1.7) erscheint dann wieder ein langfristiges Release. Alle 18 Monate wird es somit ein langfristiges Joomla!-Release geben, und das wird die Joomla!-Version 1.8 2.5 im Januar 2012 sein.

Für Endanwender …

… sollte sich zwischen 1.6 und 1.7 fast nichts ändern. Angeblich kann dieser Personenkreis die Version 1.7 als Sicherheitsupdate betrachten. Erweiterungen und Templates für Joomla! 1.6 sollten auch in Version 1.7 ihren Dienst versehen. Eine gewisse Vorsicht sollte man aber walten lassen und erste Erfahrungsberichte abgewartet werden, bevor man ein Update von 1.6 auf 1.7 vornimmt. Der grosse Unterschied zwischen Version 1.5 und nun 1.6/1.7 bleibt natürlich weiterhin bestehen.

Ab 2011 wird kassiert …

Written by Detlev Hagemann. Posted in News, Print-Publishing, Web-Publishing

Die Zeitungen wandern mit den Inhalten ins Web – man kann es auch anders ausdrücken: Die Inhalte wandern ins Web und als Folge auch die Inhalte der Zeitungen. Das wissen wir alle.
Und im Web sind viele Inhalte kostenlos abrufbar … Auch das ist Allgemeingut.
Dass diese Situation für die Verlage finanziell heikel wird, das liest und hört man hinter der mehr oder minder vorgehaltenen Hand.

Die vorgehaltene Hand weggenommen hat dieser Tage nicht irgendwer, sondern die New York Times. Mit Mitteilungen auf der Homepage, mit Statements bei Kongressen.

Die New York Times wird den branchenweiten Vorreiter spielen wollen (oder müssen), wie man mit einem noch genauer zu definierenden Bezahlmodell den Web-Leser dazu bringen kann, für Inhalte nun doch zu bezahlen.
Und diese publizistische Vorbereitungsoffensive ist jetzt angelaufen mit Aussagen wie «Wir werden irgendwann in der Zukunft aufhören, die ‹New York Times› zu drucken». Die Jahreszahl 2015 steht im Raum, ohne sie zu bestätigen oder zu dementieren.

Die Eröffnung dieser Offensive führt wiederum bei den anderen renommierten Verlagen zu etlichen Kommentierungen und Beiträgen im Web, z.B. beim Spiegel Online: «Ende der Print-Ära» und «„New York Times“ will Geld von Netz-Lesern – ab 2011». Mancherorts kann man die Kommentare auch noch gedruckt in der Zeitung oder in der Zeitschrift lesen …

Google Street View

Written by Detlev Hagemann. Posted in Web-Publishing

Eigentlich wollte ich mich nie zu den merkwürdigen Diskussionen in Deutschland um Street View und das Verpixeln von Häuserfronten äussern …

Doch dann sah ich gestern im Fernsehen «Kontraste» – und ich wusste: Ich als Deutscher bin mit meiner Meinung zu Street-View auch in Deutschland nicht allein.
Aber um Missverständnissen vorzubeugen: Google sollte man meiner Meinung nach intensiv auf die Finger schauen – aber Street-View ist das denkbar ungeeignetste Objekt.

Werfen wir einen Blick ins heutige Internet mit wenig(!) Hintergrundwissen: Was erfahre ich dort über eine Person:

  • Facebook liefert Alter, Freunde, Beruf, Familienstand, Hobbies, teilweise politische Einstellung und noch einiges mehr.
  • Bei eBay erfahre ich unter Umständen, was zuletzt gekauft wurde.
  • Bei Amazon, welche Bücher diese Person für interessant hält => wenn es Ratgeber sind, kenne ich auch die Probleme dieser Person.
  • Bei Twitter erfahre ich, dass diese Person mit der ganzen Familie für 2 Wochen in Österreich Ferien macht => Einladung an alle Einbrecher.
  • Ich erfahre weiter, wie sie das Hotel schlussendlich in Google bewerten.

Jetzt kann man natürlich entgegnen, dass man Facebook nicht nutzen muss. Sagen Sie das einem Jugendlichen. Wenn er Ihnen folgt: Er wäre sofort ein Aussenseiter, denn alle um ihn herum wachsen mit Social-Media-Diensten auf.

Warum wir in diesem Beitrag über Google Street-View letztendlich bei Facebook gelandet sind? Facebook hat in Amerika ein GEO-Tagging vorgestellt. Was dann möglich ist, darf man sich gar nicht vorstellen. Aber davon ein anderes mal 🙂